Das Mailied

Öm die Posche, da jönt sich die Faste us, on da länge sich och die Da – a -ge.

 En da könnt sich der Mai, der genügelische Mai, der genügelische Mai, en da könnt he sich heraaangedronge.

 In meines Vatergs Garten, da steht ein Lindenbaum. (Lindenbaum) In meines Vaters Garten, da steht ein Lindenbaum. On dorob soss en Nachtigal, Frau Nachtigal en song, song e Ledche von de Levste – Schöne.

 

 

 

 

 

 

Vorsänger: Höret allemole her zu mir. 

Alle: Was der Maikönig befiehlt zu tun. 

Vorsänger: Er befiehlt nach seinet Wegen. 

Alle: Das die zwei be-e.neh soll leve. 

Vorsänger: Dat soll se, wer soll dat se? 

Alle: Dat soll se, mit Na´m genannt. 

Vorsänger: Dat soll se .................................... 

Allemole lev? 

Alle: Jooooooo!! 

Steh nur auf mein Herzliebchen, Du empfangest deinen Mai, deinen lieben Kohlemai, Du empfangest deinen Mai mit Freude.

Wir winden dir den Jungfernkranz mit veilchenblauer Seide. Wir führen dich zu Spiel und Tanz mit ausgelasse`ner Freude. 

Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz. Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz. 

Dat Mädchen dat es jot, Dat Mädchen dat es Kirmesjot. Dat Mädchen dat es jot, led Eier in de Bott. Los de Bott me wagele, bes dat se janz voll Eier es, Eier en de Bott, Eier in de Bott, Eier in de Kermes Bott.

Ich kenn' ein Dörflein ...
Melodie und Text von Hans Vohn


 

1. Strophe:
Als einst vor elfhundert Jahren der Urwald hier noch war,
war es den alten Germanen ganz bestimmt schon klar,
dass dieses Fleckchen auf Erden,

das schönste an der Wurm,
und sie hielten ihm Treue in Feuer und Sturm.
Sollte mich jemand fragen,
wo dieses Fleckchen ist,
ja dann würde ich sagen,
aber ganz gewiss:

 

     Refrain:
Ich kenn' ein Dörflein das liegt an der Wurm,
man sieht von fern schon den Wasserturm.
Ich möchte nicht tauschen mit Köln am Rhein,
es ist mein Bardenberg mit der Burg Wilhelmstein.
Ich möchte nicht tauschen ...

 

2. Strophe:
Schau ich von drunten im Wurmtal auf des Berges Höh'n,
kann ich auf der Höhe ja mein Dörflein seh'n.
Trutzig schaut der Burgfried in das Tal hinein und

er will dir sagen:
"Komm, ich lade dich ein."
Bist du einst in der Ferne,
fern vom Heimatort,

trag in deinem Herzen dieses Liedlein fort.

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